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Plastikkarten mit Magnetstreifen
Diese Karten sind sicherlich immer noch die meistverbreiteten Plastikkarten mit einem Speichermedium. Jeder hat mindestens eine solche Plastikkarte in der Geldbörse, ob als EC-Karte, Kreditkarte oder als Kundenkarte. Der Magnetstreifen hat sich als Medium zur Speicherung kleinerer Datenmengen in vielen Bereichen bewährt. Beim Beschreiben/Kodieren werden mittels eines Magnetkopfes Eisenoxid- oder Chromoxid-Partikel magnetisiert.
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Die Magnetstreifenkarte gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen:
- Plastikkarten mit Magnetstreifen LoCo 300 Oe (Oersted)
Farbe: meist braun
- Plastikkarten mit Magnetstreifen HiCo 4000 Oe (Oersted)
Farbe: in der Regel schwarz
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-Oersted - nach H.C. Oersted, Kurzzeichen Oe, nicht gesetzliche Einheit für die magnetische Feldstärke
LoCo und HiCo-Magnetstreifen unterscheiden sich in der erforderlichen Energie, die notwendig ist, um einen Schreib-/ Lesevorgang durchzuführen und in der Resistenz gegen äußerliche magnetische Einwirkungen. HiCo-Magnetstreifen mit 4000 Oe sind resistenter und empfehlen sich z.B. bei rauherer industrieller Umgebung, in der z.B. Mitarbeiterausweise starken Verschmutzungen ausgesetzt sind.
Die Speicherkapazität bei beiden Variationen ist identisch. Auf den drei möglichen Spuren der Magnetstreifen können Daten gespeichert und geändert werden. Dabei kann man Spur 1 mit einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben kodieren (max. 76 alphanumerische Zeichen), Spur 2 und 3 jedoch nur mit Zahlen (Spur 2 bis max. 37 numerische Zeichen, Spur 3 kann bis max. 104 numerische Zeichen) belegen. Insgesamt können max. 217 Zeichen, davon 141 Zahlen kodiert werden.
Die Magnetstreifen können auf Anfrage auch im Siebdruck farbig bedruckt werden, z.B. mit einfachen Logos, Firmennamen, Internetadressen oder Telefonnummern.
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